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WEG Normandie: Nachlese

Baxter ist wohlbehalten wieder zuhause angekommen und genießt nun seine wohl verdienten Ferien. Bei den wenigen Einsätzen, die er in diesem Jahr gehabt hat, hat er immer eine konstant gute Leistung gezeigt. Dass die Dressur in den vergangen Jahren beständig besser geworden ist, freut uns dabei ganz besonders. Bei seinen ersten Weltreiterspielen in Kentucky vor vier Jahren kam er noch mit über 70 Minuspunkten aus dem Viereck. In diesem Jahr waren alle seine Dressuren in einem guten 40er Bereich. Von der WM mal abgesehen ist und bleibt das Gelände seine Paradedisziplin. Das tolle Gefühl und die Freude, die er dort vermittelt, last sich kaum mit einem anderen Pferd vergleichen. Ausgerechnet bei der WM sollte es diesmal jedoch nicht sein. Für seine spezielle Vorderbeintechnik, für die er noch einmal ein deutliches Stück höher springen muss, als es die Sprünge eigentlich verlangen, war der Kurs mit den Bodenverhältnissen einfach nicht gemacht. Trotzdem hat er toll gekämpft und bis zum Schluss alles gegeben. Mit dem abschließenden Parcours hat er dann wieder

eindrucksvoll gezeigt, dass er ein tolles Mannschaftspferd ist, das sich auch nach einem anstrengenden Gelände schnell erholt und im Springen fast ausnahmslos fehlerfrei bleibt. Nach der Goldmedaille bei den Europameisterschaften im letzten Jahr hat er mit dem Weltmeistertitel nun ein weiteres Erfolgskapitel zu seiner Karriere hinzugefügt. Nach dem Verlust von King Artus im letzten Jahr, stand er vor der großen Herausforderung, diese große Lücke versuchen auszufüllen. Dies ist ihm bislang sehr gut gelungen und wir sind sehr dankbar über ihn und die Unterstützung seiner Besitzerin Freya Rethmeier. Sie war bei beiden Championaten dabei und es ist toll zu sehen, wie sehr sie sich auch diesmal wieder mit uns gefreut hat. Baxter wird jetzt eine lange und wohl verdiente Pause genießen wird, viel ins Gelände und auf die Weide gehen und dann mit einem abwechslungsreichen Winterprogramm bei Laune gehalten.

Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche, die uns in den vergangen Tagen erreicht haben. Es ist ein tolles Gefühl, mit so viel Unterstützung zu einem Championat zu fahren und dann zu erleben, wie viele Freunde und Fans sich mit uns und dem Team über den Erfolg gefreut haben.

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