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Marbach CIC*/CIC***

Ein Wiedersehen mit der gesamten Olympiamannschaft gab es an diesem Wochenende auf der schwäbischen Alb in Marbach, zugleich eine erste Vorbereitungsprüfung für den Kader auf die Weltmeisterschaften in der Normandie.

Hop and Skip begann mit einer sehr ordentlichen Dressur, bei der vor allem die ausdrucksstarke Trabtour zu Beginn mit hohen Punkten bewertet wurde. Ein etwas missglücktes Rückwärtsrichten, sowie ein nicht ganz sauber gesprungener Galoppwechsel drückten das gute Gefüllt zunähst ein wenig, 42,6 Minuspunkte und Rang 14 schufen dennoch eine günstige Ausgangsposition in einem starken Starterfeld mit sehr guten Dressurleistungen. Der Geländekurs war auch in diesem Jahr von Gerd Haiber und seinem Team wieder mit viel Liebe und Mühe gebaut

worden und passend zum ersten Starter brach zum Mittag der Himmel auf, sodass das erste Pferd mit Sonnenstrahlen auf die Strecke ging.

Hop and Skip zeigte sich zu Beginn an den ersten Sprüngen diesmal noch griffiger als sonst und saugte jeden einzelnen Hinderniskomplex förmlich in sich auf. Mit beiden Ohren immer gespitzt, suchte und fand er die Aufgaben gewohnt souverän und kam mit einer sicheren und flüssigen Runde und 10 Sekunden über der erlaubten Zeit ins Ziel. Da diese in diesem Jahr für alle schwer zu erreichen war und nur drei der 81 Teilnehmer mit weißer Weste aus dem Cross kamen, verbesserte sich Baxter damit nochmal um vier Plätze und startete von Rang 10 in das abschließende Springen.

Dort sprang er in seiner außergewöhnlichen Manier und schien sich diesmal noch mehr als sonst zu bemühen, keine einzige Stange zu berühren. Er blieb fehlerfrei und konnte damit noch einen Platz weiter nach oben klettern auf einen finalen sehr erfreulichen 9. Platz.

In der CIC* schnitt an diesem Wochenende Mr. Tomtom am besten ab. Der junge Schimmel lag mit 49,1 MP nach der Dressur noch auf Rang 17, addierte diesem Ergebnis mit einer schnellen und sicheren Runde durch das Marbacher Gelände an Tag 2 keine weiteren Punkte hinzu. Auch im abschließenden Springen blieb er diesmal sehr konzentriert und sprang fehlerfrei. Mit dieser Doppelnull arbeitete er sich noch einmal 7 Plätze nach vorne & beendetet die Prüfung auf Rang 7.

Carlevo begann seine Dressur zunächst etwas verhalten, entspannte sich dann aber zu sehnlichst und lies vor allem im zweiten Teil der Aufgabe erahnen, was für ein Bewegungspotential er in allen drei Gangarten mit sich bringt. Mit 46,9 MP startete er in das Gelände, das auch er sehr selbstbewusst und fehlerfrei absolvierte. Der Versuch, genau die Bestzeit zu treffen, missglückte um eine Sekunde, sodass sich 0,4 Punkte zu seinem Dressurergebnis hinzu addierten. Im abschließenden Parcours kassierte er einen leichten Abwurf, beendete die Prüfung dennoch innerhalb der Platzierung auf einem guten 12. Rang.

Boleybawn Price, das Pferd unserer Thailänderin Mint, komplettierte das Marbacher 1*-Trio und konnte sich ebenfalls platzieren. Mit 50,3 Punkten war er am Samstag um 7:30 Uhr als erstes Pferd in das Gelände gestartet und kam hier fehlerfrei mit wenigen Zeitfehlern ins Ziel. Ein Flüchtigkeitsfehler im Springen am Sonntag bedeutete für ihn am Ende Rang 15.

Alle Bilder © Julia Rau & A. Esser

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